Angiostrongyoliasis 2018-02-27T17:06:36+00:00

ANGIOSTRONGYOLIASIS

Synonyme: eosinophile Meningoenzephalitis

Die Angiostrongyoliasis wird durch Fadenwürmer (Parastrongylus cantonensis, P. costaricensis) verursacht und kommt vor allem in Südostasien, auf einigen Pazifikinseln (P.cantonensis), in Afrika und Lateinamerika (P. costaricensis) vor.

Hinweis:
Als Reiseguide teilen wir unsere Erfahrungen zu Deinem Traumziel mit Dir. Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren.
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Hauptwirt der parasitierenden Würmer sind Ratten. Zwischenwirte sind Schnecken, Krebse und Garnelen. Infizierte Ratten scheiden Larven mit dem Stuhl aus. Im Zwischenwirt entwickeln sich die Larven weiter. Wird ein infizierter Zwischenwirt von einer Ratte gefressen, so dringen die Larven in das ZNS der Ratten ein und reifen dort zum jungen Wurm heran. Später wandern die Würmer in die Lungen der Ratten ab. Der Mensch ist eigentlich ein Fehlwirt. Trotzdem können die Larven in das ZNS gelangen, sie entwickeln sich dort jedoch nicht weiter.

Die Infektion erfolgt vor allem durch den Verzehr infizierter, roher Landschnecken oder kontaminierter Salate. Die Inkubationszeit kann wenige Tage bis zu 6 Wochen betragen.

Bei einer Infektion mit P.cantonensis treten typische Symptome einer Hirnhautentzündung (eosinophile Meningitis) auf. Die Patienten klagen über starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Die Symptome klingen meist nach wenigen Tagen wieder ab, ein tödlicher Verlauf ist sehr selten. Bei einer Infektion mit P.costaricensis kommt es zu Unterleibschmerzen und Druckempfindlichkeit im rechten Unterbauch, häufig gepaart mit Appetitlosigkeit und Übelkeit.

Die Diagnose erfolgt anhand der klinischen Symptome und der Anamnese (z.B. Verzehr roher Schnecken). Der Nachweis der Erreger ist ebenfalls möglich.

Schutz: Verzehr roher Landschnecken oder kontaminierter Salate meiden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2017.

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