Fleckfieber2018-02-27T21:17:11+00:00

FLECKFIEBER

englische Bezeichnung: typhus

Hinweis:
Als Reiseguide teilen wir unsere Erfahrungen zu Deinem Traumziel mit Dir. Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren.
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

Läuse-Fleckfieber (klassisches Fleckfieber, Typhus exanthematicus, Epidemisches Fleckfieber):
Rickettsien (Rickettsia prowazeki), die von Läusen abgesondert werden, wenn sie beim Biss Kot ablassen, werden vom Menschen in die Haut eingerieben. Überträger ist vorwiegend die Kleiderlaus. Nach einer Inkubationszeit von 10-14 Tagen beginnt die Krankheit mit Fieber, Lichtscheu, Kopfschmerzen, einem fleckförmigen Hautausschlag und Verwirrtheitszuständen. Es gibt sehr schwere Verläufe mit Todesfolge. Spätrückfälle sind möglich. Die Krankheit tritt meist endemisch auf und bevorzugt dort, wo viele Menschen unter schlechten hygienischen Verhältnissen zusammenleben (Massenquartiere, Flüchtlingslager). Die Diagnose wird durch Antikörpernachweis im Blut gesichert.

Floh-Fleckfieber (murines Fleckfieber):
Die Erkrankung ähnelt dem klassischen Fleckfieber, die Symptome (Hautausschlag, Hirnentzündung) sind jedoch geringer ausgeprägt, der Verlauf eher gutartig. Erreger-Reservoir für diese Rickettsien (Rickettsia mooseri, Synonym: R. typhi) sind vorwiegend Ratten, von denen die Bakterien durch den Kot der Flöhe auf den Menschen übertragen werden. Die Krankheit bevorzugt warme Zonen bzw. Jahreszeiten und tritt im Gegensatz zum klassischen Fleckfieber einzeln oder in kleinen Gruppenerkrankungen auf. Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung gesichert.

Milben-Fleckfieber (Tsutsugamushi-Fieber, engl. „scrub-typhus“):
Rickettsien (Orientia tsutsugamushi), werden durch die Larven von Milben übertragen, die in freier Natur im Boden leben. Nach 10-12 Tagen entwickelt sich an der Stichstelle eine kleine Entzündung mit Kruste. Gleichzeitig schwellen die benachbarten Lymphknoten an, es kommt zu Fieber, Kopfschmerzen und oft zu fleckförmigem Hautausschlag. Schwere Verläufe mit Hirnentzündung sind möglich. Die Sicherung der Diagnose erfolgt durch Antikörpernachweis im Blut.

Schutz: Repellentien, persönliche Hygiene.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2017.

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