Paragonimiasis2018-02-27T21:35:13+00:00

PARAGONIMIASIS

(Lungenegel)

Die Paragonomiasis (Lungenegelerkrankung) ist eigentlich eine Zoonose (Erkrankung von Tieren). Auf Grund der Essgewohnheiten kommt die Erkrankung in Ostasien, im tropischen Afrika und in Mittel- und Südamerika häufig vor.

Hinweis:
Als Reiseguide teilen wir unsere Erfahrungen zu Deinem Traumziel mit Dir. Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren.
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Man schätzt, dass etwa 3 Millionen Menschen infiziert sind. Es handelt sich um zwittrige Egel, deren Länge 8 bis 16 mm beträgt. Sie Leben in Zysten der Lunge, selten auch in anderen Organen. Die erwachsenen Egel legen Eier, die ausgehustet werden. Gelangen sie ins Süßwasser entwickelt sich eine kleine Larve, die nach dem Schlüpfen in eine bestimmte Schnecke eindringt. Nach einem Reifestadium in der Schnecke verlässt sie diese und dringt in Süßwasser-Krebse oder Krabben ein, die als zweiter Zwischenwirt dienen. Wenn infizierte Krabben oder Krebse vom Menschen gegessen werden, wandern die Larven aus dem Darm über die Lebervene in die Lunge, wo sie zu erwachsenen Egeln heranreifen und dort 10 bis 20 Jahre überleben können.

Die Schwere der Erkrankung ist vom Ausmaß des Parasitenbefalls abhängig. Sie beginnt nur selten mit einem akuten Bild ähnlich einer Lungenentzündung. Viel häufiger zeigt sie sich mit den Symptomen einer chronischen Bronchitis. Die Erkrankung kann sich über Monate erstrecken und ist im Regelfall leicht. In schweren Fällen klagen die Betroffenen über Nachtschweiß und Gewichtsabnahme. Insgesamt ist das Bild dann dem einer Tuberkulose recht ähnlich.

Die Diagnose wird durch Nachweis der Eier im Auswurf durchgeführt, ein Antikörpernachweis steht ebenfalls zur Verfügung.

Schutz: Krabben- und Krebsarten, die traditionell roh gegessen werden, vermeiden. In Endemiegebieten sollten nur sicher durchgekochte Meerestiere verzehrt werden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2017.

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