SARS 2018-02-28T17:59:20+00:00

SARS

Schweres akutes respiratorisches Syndrom, englische Bezeichnung: Severe Acute Respiratory Syndrome

Das „Schwere akute respiratorische Syndrom“- abgekürzt SARS – ist die Bezeichnung für eine neue Infektionskrankheit, die zu einer schweren Lungenentzündung führen kann.

Hinweis:
Als Reiseguide teilen wir unsere Erfahrungen zu Deinem Traumziel mit Dir. Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren.
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

Nach einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch) von 2 – 7, maximal 10 Tagen beginnt das Krankheitsbild mit Fieber sowie einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens mit Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und trockenem Husten. Seltener kommt es zu Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Auswurf, Halsschmerzen, Schnupfen oder Durchfall. Die meisten Patienten entwickeln eine Lungenentzündung, die auch schwer verlaufen kann, wobei die kritische Phase am Ende der ersten Woche liegt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Intensivmedizinische Maßnahmen haben sich als sehr hilfreich erwiesen.

Als Erreger wurde ein neues Virus aus der Familie der sog. „Coronaviren“ identifiziert; es erhielt den Namen „SARS-Virus“.

SARS wird von Mensch zu Mensch vorwiegend auf dem Atemwege („Tröpfcheninfektion“) übertragen; die Infektion setzt in der Regel einen engen Kontakt („face to face“) voraus. Die meisten Ansteckungen fanden daher im medizinischen Pflegebereich und den Familien- bzw. Wohngemeinschaften statt. In Einzelfällen wurden Übertragungen bei weniger engen Kontakten z.B. im Hotel oder Flugzeug beobachtet. Andere Infektionswege wie z.B. über Abwässer sind ebenfalls möglich. Rekonvaleszenten können das Virus noch für längere Zeit (mindestens 3 Wochen) über Atemwege, Stuhl und Urin ausscheiden. Demgegenüber wurden tierische Reservoire bisher nicht nachgewiesen.

Schutz: Kontakt mit infizierten Menschen meiden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2017.

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