Zika-Virus-Infektion2018-02-28T18:21:07+00:00

ZIKA-VIRUS-INFEKTION

Das Zika-Virus gehört zu derselben Familie wie das Gelbfieber- und das Dengue-Virus.

Hinweis:
Als Reiseguide teilen wir unsere Erfahrungen zu Deinem Traumziel mit Dir. Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren.
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

Zika-Virus-Infektionen verlaufen jedoch vergleichsweise mild. Charakteristisch ist das Auftreten eines knotig-fleckigen Hautausschlages, begleitet von Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie einer Bindehautentzündung. Die Symptome halten meist 2-7 Tage an. Die Diagnose wird über den Nachweis entsprechender Antikörper im Blut oder den Nachweis des Virusgenoms gestellt.

Bis vor kurzem kam das Zika-Virus vor allem auf den südpazifischen Inseln, in weiten Teilen Asiens sowie einigen Ländern Afrikas vor. Im Frühjahr 2015 wurden erste Infektionen aus Brasilien gemeldet, in der Folge fand eine rapide Verbreitung in Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik statt. Aktuell wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Zika-Ausbrüchen in Frz. Polynesien und Brasilien und einem vermehrten Auftreten von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen untersucht. In einigen Fällen konnte eine Zika-Infektion der Mutter während der Schwangerschaft nachgewiesen werden. Auch besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Zika-Virus-Erkrankungen und einer Zunahme an Fällen des Guillain-Barré-Syndroms, einer neurologischen Erkrankung.

Die Übertragung des Erregers auf den Menschen geschieht durch überwiegend tag-, aber auch nachtaktive Mücken. Eine Impfung oder medikamentöse Prophylaxe gegen die Erkrankung existiert nicht, wichtigste Schutzmaßnahme ist daher die Vermeidung von Mückenstichen. Es gibt vereinzelte Hinweise auf weitere Übertragungswege, etwa durch Geschlechtsverkehr. Dies muss jedoch noch eingehender untersucht werden.

Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, also bei möglicherweise bestehender Schwangerschaft, wird von Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abgeraten. Reiserückkehrer aus betroffenen Gebieten, bei denen in den folgenden Wochen Zika-typische Symptome auftreten, sollten einen Arzt aufsuchen und auf die Reise hinweisen.

Schutz: Geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2017.

Ausführliche Informationen zum Mückenschutz kannst Du hier lesen: Dengue, Malaria, Zika & Co. | 3 Schritte zum optimalen Mückenschutz in den Tropen.

Eine gute Auslandskrankenversicherung schützt nicht vor Erkrankungen aber ermöglicht Dir vor Ort die stets beste Behandlung oder einen Notfallrücktransport.
Ausführliche Informationen findest Du hier: Reisekrankenversicherung | Der ultimative Guide für Urlaubs- und Langzeitreisen. 

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