INDIEN KRANKHEITEN & SICHERHEIT

Wir haben die touristisch erschlossenen Gebiete Indiens als ein sicheres Reiseland erlebt, dennoch solltest Du Dir vereinzelter Gefahrenquellen bewusst sein.

Informiere Dich vor und während jeder Reise beim Auswärtigen Amt über die tagesaktuelle Situation. Insbesondere alleinreisende Frauen sollten sich im Vorfeld einer Reise ausführlich informieren und sich auf die kulturellen Unterschiede vorbereiten. [Stand 08.09.2019]:

Hinweis:
Bei diesen Inhalten handelt es sich um eine Zusammenfassung von Inhalten, die wir im Vorfeld einer Reise für uns selbst so recherchieren würden, gepaart mit unserer eigenen Erfahrung im Reiseland. Diese Auswahl der dargestellten Informationen ist weder abschließend noch tagesaktuell. Einen Auszug der von uns regelmäßig verwendeten in- und ausländischen Quellen findest Du am Ende dieser Seite.
Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

» Sicherheitsrisiken & Tipps zur Vorbeugung

Die wichtigsten Informationen zu landesweiten und regionalen Sicherheitsrisiken findest Du in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Indien beim Auswärtigen Amt.

Zum Thema Reisesicherheit lies auch unseren Beitrag: » Die typischen Tricks und Tipps, wie Du nicht Opfer eines Verbrechens wirst.

» Gesundheitsrisiken | Krankheiten & Tipps zur Vorbeugung

KrankheitBeschreibung & RisikoTipps
 Impfungen
Lass Dich vor Reisen nach Indien frühzeitig von einem Arzt, besser noch Reisemediziner, individuell beraten.
Über die in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen hinaus findest Du hier landesspezifische Impfempfehlungen des Centrums für Reisemedizin: Empfohlener Impfschutz Indien.
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Durchfall | Cholera
Risiko aufgrund verunreinigten Leitungswassers und Nahrungsmitteln.
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 Dengue
Ganzjähriges Risiko, vermehrt in den Städten und Küstenregionen insbesondere während und nach der Regenzeit.
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Malaria
Ganzjähriges mittleres Risiko: Ausführliche Informationen zum Malaria-Risiko in Indien.
  • Ärztliche Beratung hinsichtlich der Prophylaxe-Möglichkeiten wahrnehmen.
  • Mückenschutz beachten.
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Chikungunya
Landesweites Risiko besonders zu Regenzeiten.
  • Mückenschutz beachten.
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Japanische Enzephalitis
Ganzjähriges geringes Risiko vor allem in ländlichen Gebieten.
  • Mückenschutz beachten.
  • Impfberatung wahrnehmen.
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Zika
In Indien besteht das generelle Risiko einer Zika-Übertragung (WHO-Kategorie 2).
  • Mückenschutz beachten.
  • Schwangere und Frauen die es werden wollen sollten unbedingt hinsichtlich des Risikos einer Reise vorher ihren Arzt konsultieren.
  • Alle Reisenden sollten sich das Merkblatt Zika vom Auswärtigem Amt durchlesen.
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Filariosen
Regionales Risiko vor allem in Küstenregionen.
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Höhenkrankheit
Regionales Risiko oberhalb 2.500 m.
 

 

 

Leishmaniose
Regionales Risiko im Osten (West Bengal) und Nordwesten Indiens (Rajasthan).
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Luftverschmutzung
Mögliche Atemwegsprobleme aufgrund von Luftverschmutzungen in Ballungsgebieten, vermehrt zur Winterzeit.
Tollwut
Landesweites Risiko.
  • Meiden von Tierkontakt, auch Fledermäuse.
  • Impfberatung wahrnehmen. 
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Tuberkulose
Landesweites Risiko.
  • Meiden von Menschenansammlungen.
  • Nahrungsmittelhygiene beachten.
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Zeckenbissfieber
Landesweites Risiko, insbesondere bei Trekking Touren.
  • Zeckenschutz beachten.
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HIV
Weltweites Risiko.
  • Keinen ungeschützten Sex. 
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» Malaria in Indien | Risiko und Vorbeugung

Risiko: ganzjährig mit saisonalen Schwankungen

Übertragungsrisiko abhängig von Ökologie und Klima, speziell betroffen sind ländliche Regionen während und kurz nach Regenperioden. Der Monsunregen zieht zwischen Mai und November von SW nach NO über das Land und dauert jeweils 3–4 Monate; im S gibt es meist eine 2. Regenzeit zwischen Oktober und Dezember. Nach dem Monsun kommt es regelmäßig zu Ausbrüchen in Großstädten, da der Hauptvektor A. stephensi seit einigen Jahren auch im urbanen Umfeld brütet.

  • Mittleres Risiko in der Trockenzeit in zentralen und nordöstlichen Landesteilen, in Gujarat (W) sowie auf den Andamanen und Nikobaren; relativ am höchsten mit hohem Anteil von P. falciparum ist das Risiko im Hügelland von Chhattisgarh und in den tiefer gelegenen Gebieten der Bundesstaaten im NO (nördlich und östlich von Bangladesh).
  • Geringes Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit in den übrigen Landesteilen mit Ausnahme der Höhenlagen oberhalb 2000 m im N und NO des Landes.
  • In den Stadtgebieten ist mit einem geringen Risiko in der Regenzeit zu rechnen; 2009 und 2010 kam es zu Ausbrüchen von M. tropica u. a. in Mumbai und Hyderabad.
  • Malariafrei sind die Höhenlagen oberhalb 2000 m von Jammu und Kashmir, Himachal Pradesh, Sikkim, Arunchal Pradesh sowie die Lakkadiven.

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte).
  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.
  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten).

Ergänzend ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur Notfallselbsttherapie zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Behandlung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

© Inhalte Malaria: Centrum für Reisemedizin 2019.

» Empfohlener Impfschutz des Centrums für Reisemedizin

Allgemein zu empfehlender Impfschutz überprüfen, ggf. ergänzen bzw. auffrischen.

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen:

» Impfschutz bei Reisebedingung 1

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich.

» Impfschutz bei Reisebedingung 2

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards).

» Impfschutz bei Reisebedingung 3

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards).
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.
Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik “Kostenerstattung” (www.crm.de/krankenkassen).
Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).
© Inhalte empfohlener Impfschutz: Centrum für Reisemedizin 2019.

» Medizinische Versorgung in Indien

Die medizinische Versorgung in den Städten Indiens ist sehr gut und entspricht dem mitteleuropäischen Standard. Auf dem Land ist die medizinische Versorgung meist sehr einfach bzw. nicht vorhanden.

Lass Dich von einem Arzt oder besser Reisemediziner im Vorfeld der Reise über notwendige Impfungen und weitere Vorbereitungen beraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich des Notfallrücktransportes ist immer empfehlenswert. Je nach Reiseprofil ist eine gut vorbereiteten Reiseapotheke für Indien-Reisende wichtig.

Ausführliche Informationen kannst Du hier lesen: Reisekrankenversicherung | Der ultimative Guide für Urlaubs- und Langzeitreisen.

Hier kannst Du direkt Deine Reisekrankenversicherung abschließen:

» Bei Reisen bis zu 8 Wochen – Abschluss einer normalen Auslandsreisekrankenversicherung
Unsere Empfehlung: ERGO Direkt *ad.

» Bei Reisen bis zu 1 Jahr oder länger – Abschluss einer Langzeitauslandskrankenversicherung
Unsere Empfehlung: HanseMerkur
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Aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amts beachten.

Quellen u.a.:
Auswärtiges Amt (Deutschland), Centrum für Reisemedizin (Deutschland), Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (Österreich), Department of Foreign Affairs and Trade (Australien), U.S. State Department (USA), Centers for Disease Control and Prevention (USA), Foreign & Commonwealth Office (UK), Travel Health Pro (UK), European Centre for Disease Prevention and Control (EU), HealthMapProMED-mail.
Hinweis: Die verwendeten Quellen stehen in keiner Verbindung oder Partnerschaft zum FLASHPACKER TRAVELGUIDE.

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