|||Peru Krankheiten & Sicherheit
Peru Krankheiten & Sicherheit2018-08-12T07:15:23+00:00

PERU KRANKHEITEN & SICHERHEIT

Wir haben Peru zwar nicht als durchweg sicheres Reiseland empfunden, aber mit ein wenig Achtsamkeit und guter Vorbereitung kannst Du den meisten Gefahren sehr gut aus dem Weg gehen.

Informiere Dich dennoch vor und während jeder Reise beim Auswärtigen Amt über die tagesaktuelle Situation. [Stand 11.08.2018]:

Hinweis:
Bei diesen Inhalten handelt es sich um eine Zusammenfassung von Inhalten, die wir im Vorfeld einer Reise für uns selbst so recherchieren würden, gepaart mit unserer eigenen Erfahrung im Reiseland. Diese Auswahl der dargestellten Informationen ist weder abschließend noch tagesaktuell. Einen Auszug der von uns regelmäßig verwendeten in- und ausländischen Quellen findest Du am Ende dieser Seite.
Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

» Sicherheitsrisiken & Tipps zur Vorbeugung

Die wichtigsten Informationen zu landesweiten und regionalen Sicherheitsrisiken findest Du in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Peru beim Auswärtigen Amt.

Zum Thema Reisesicherheit lies auch unseren Beitrag: » Die typischen Tricks und Tipps, wie Du nicht Opfer eines Verbrechens wirst.

» Gesundheitsrisiken | Krankheiten & Tipps zur Vorbeugung

KrankheitBeschreibung & RisikoTipps
 Impfungen
Lass Dich vor Reisen nach Peru frühzeitig von einem Arzt, besser noch Reisemediziner, individuell beraten.
Über die in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen hinaus findest Du hier landesspezifische Impfempfehlungen des Centrums für Reisemedizin: Empfohlener Impfschutz Peru.
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 Gelbfieber
Gelbfieberimpfung bei Reisen in endemische Gebiete empfohlen. Genauere Informationen in der Impfempfehlungen des Centrums für Reisemedizin: Empfohlener Impfschutz Peru. Eine Karte und Liste der Endemiegebiete kannst Du hier einsehen.
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Durchfall | Cholera
Hohes Risiko aufgrund verunreinigten Leitungswassers und Nahrungsmitteln.
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 Dengue
Ganzjähriges, landesweites Risiko vermehrt zu Regenzeiten.
  • Mückenschutz beachten.
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Malaria
Ganzjähriges regionales Risiko innerhalb der peruanischen Malaria-Gebiete. Hier findest Du ausführliche Informationen zum Malaria-Risiko in Peru.
  • Ärztliche Beratung hinsichtlich Prophylaxe-Möglichkeiten und Notwendigkeit wahrnehmen.
  • Mückenschutz beachten.
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Chikungunya
Ganzjähriges Risiko vermehrt zu Regenzeiten.
  • Mückenschutz beachten.
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Zika
Peru gehört zu den Ländern mit dem Risiko einer Zika-Übertragung (WHO-Kategorie 1).
  • Mückenschutz beachten.
  • Schwangere und Frauen die es werden wollen sollten unbedingt hinsichtlich des Risikos einer Reise vorher ihren Arzt konsultieren.
  • Alle Reisenden sollten sich das Merkblatt Zika vom Auswärtigem Amt durchlesen.
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Oropouche-Fieber
Ganzjähriges Risiko.
  • Mückenschutz beachten.
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Leishmaniose
Ganzjähriges Risiko.
  • Mückenschutz beachten.
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Chagas-Krankheit
Risiko vor allem in Armenvierteln.
  • Meiden von Übernachtungen in Lehmhütten und im Freien.
  • Insektenschutz gegen übertragende Raubwanze.
  • Körperhygiene beachten. 
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Fleckfieber
Risiko vor allem in Armenvierteln.
  • Körperhygiene beachten.
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Leptospirose
Landesweites Risiko.
  • Nahrungsmittelhygiene beachten.
  • Meiden von Nagetier-Exkrementen.
  • Ggf. ärztliche Beratung hinsichtlich Prophylaxe-Möglichkeiten und Notwendigkeit wahrnehmen.
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Tollwut
Landesweites Risiko.
  • Meiden von Tierkontakten, auch Fledermäusen.
  • Impfberatung wahrnehmen.
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Pest
Geringes, landesweites Risiko.
  • Körperhygiene beachten.
  • Meiden von Tierkontakt, insbesondere Ratten und deren Exkremente, sowie Flöhe
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Höhenkrankheit
Regionales Risiko oberhalb 2.500 m.
HIV
Weltweites Risiko.
  • Keinen ungeschützten Sex. 
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» Malaria in Peru | Risiko und Vorbeugung

Risiko: ganzjährig

  • Mittleres Risiko im NO im Tiefland östlich der Anden besonders entlang der Flussläufe, vor allem im Department Loreto (oberes Amazonasbecken) mit 98 % aller landesweit registrierten P. falciparum- Infektionen.
  • Geringes Risiko im O und SO in ländlichen Gebieten unter 2000 m.
  • Sehr geringes bzw. kein Risiko in den westlichen Landesteilen sowie in den Touristikgebieten im Hochland.

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte).
  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.
  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten).

Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) evtl. zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

© Inhalte Malaria: Centrum für Reisemedizin 2018.

» Empfohlener Impfschutz des Centrums für Reisemedizin

Allgemein zu empfehlender Impfschutz überprüfen, ggf. ergänzen bzw. auffrischen.

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen:

» Impfschutz bei Reisebedingung 1

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich.
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    Bei Reisen in folgende Departements: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martin und Ucayali sowie in die ausgewiesenen Gebiete folgender Departements: äußerster NO von Ancash; N von Apurímac; N und NO von Ayacucho; N und O von Cajamarca; NW, N und NO von Cusco; äußerster N von Huancavelica; N, zentral und O von Huánuco; N und O von Junín; O von La Libertad; zentral und O von Pasco; O von Piura und N von Puno.
  • Hepatitis B – bei Langzeitaufenthalten oder engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
  • Tollwut – bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren.
  • Cholera – Schutz gegen Reisediarrhoe (ETEC).
  • Typhus
  • Meningokokken, Serotypen A, C, W135, Y – bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.

» Impfschutz bei Reisebedingung 2

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards).
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    Bei Reisen in folgende Departements: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martin und Ucayali sowie in die ausgewiesenen Gebiete folgender Departements: äußerster NO von Ancash; N von Apurímac; N und NO von Ayacucho; N und O von Cajamarca; NW, N und NO von Cusco; äußerster N von Huancavelica; N, zentral und O von Huánuco; N und O von Junín; O von La Libertad; zentral und O von Pasco; O von Piura und N von Puno.
  • Hepatitis B – bei Langzeitaufenthalten oder engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
  • Tollwut – bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren.
  • Cholera – Schutz gegen Reisediarrhoe (ETEC).

» Impfschutz bei Reisebedingung 3

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards).
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    Bei Reisen in folgende Departements: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martin und Ucayali sowie in die ausgewiesenen Gebiete folgender Departements: äußerster NO von Ancash; N von Apurímac; N und NO von Ayacucho; N und O von Cajamarca; NW, N und NO von Cusco; äußerster N von Huancavelica; N, zentral und O von Huánuco; N und O von Junín; O von La Libertad; zentral und O von Pasco; O von Piura und N von Puno.
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.
Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik „Kostenerstattung“ (www.crm.de/krankenkassen).
Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).
© Inhalte empfohlener Impfschutz: Centrum für Reisemedizin 2018.

» Medizinische Versorgung in Peru

Die medizinische Versorgung in Lima ist in Privatkliniken auf sehr gutem Niveau, in anderen größeren Städten ausreichend, in eher ländlichen und abgelegenen Gebieten von nicht ausreichender Qualität.

Lass Dich von einem Arzt oder besser Reisemediziner im Vorfeld der Reise über notwendige Impfungen und weitere Vorbereitungen beraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich des Notfallrücktransportes ist empfehlenswert. Auch einer gut vorbereiteten Reiseapotheke kommt für Peru-Reisende je nach Reiseprofil eine hohe Bedeutung zu.

Ausführliche Informationen kannst Du hier lesen: Reisekrankenversicherung | Der ultimative Guide für Urlaubs- und Langzeitreisen.

Hier kannst Du direkt Deine Reisekrankenversicherung abschließen:

» Bei Reisen bis zu 8 Wochen – Abschluss einer normalen Auslandsreisekrankenversicherung
Unsere Empfehlung: ERGO Direkt *ad.

» Bei Reisen bis zu 1 Jahr oder länger – Abschluss einer Langzeitauslandskrankenversicherung
Unsere Empfehlung: HanseMerkur
*ad.

Aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amts beachten.

Quellen u.a.:
Auswärtiges Amt (Deutschland), Centrum für Reisemedizin (Deutschland), Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (Österreich), Department of Foreign Affairs and Trade (Australien), U.S. State Department (USA), Centers for Disease Control and Prevention (USA), Foreign & Commonwealth Office (UK), Travel Health Pro (UK), European Centre for Disease Prevention and Control (EU), HealthMapProMED-mail.
Hinweis: Die verwendeten Quellen stehen in keiner Verbindung oder Partnerschaft zum FLASHPACKER TRAVELGUIDE.

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