||Mit dem Camper durch Australien | Tipps zur Anmietung, Ausrüstung und Campingplätzen

Mit dem Camper durch Australien | Tipps zur Anmietung, Ausrüstung und Campingplätzen

Die Straßen in Australien sind perfekt. Ob per Bus, Bahn oder Mietwagen, jede Art der Fortbewegung in Australien ist einfach und gut organisiert. Dennoch mit Sicherheit die abenteuerlichste, flexibelste und bequemste Art von A nach B zu kommen, ist im eigenen Camper oder Wohnmobil.

Was Du schon im Vorfeld bei der Anmietung beachten solltest und welche Tipps Du zur Campingausstattung und den Campingplätzen in Australien haben solltest, haben wir zusammengefasst:

» Wo kannst Du Deinen Camper mieten.
» Tipps, die Du vor der Reise beachten solltest.
» Die Ausstattung Deines Campers in Australien.
» Tipps zur Camping-Ausrüstung.
» Welche Campingplätze gibt es in Australien?
» Ist „wild camping“ bzw. Freedom Camping erlaubt?
» Tipps, die Du gelesen haben solltest.
» Eigene Erfahrung und Route durch Australien.
» Empfehlung.
» Impressionen.

» Anmietung: Wo mietest Du am besten Deinen Camper | Wohnmobil?

Hier einige Adressen, bei denen sich ein Preisvergleich durchaus lohnt:

» Anmietung im Vorfeld der Reise: Welche Tipps solltest Du beachten?

Bei der Anmietung Deines Camping-Mobiles solltest Du auf ein paar Dinge Acht geben, um Deine Tour am anderen Ende der Welt auch entspannt und mit Genuss erleben zu können:

  • Wetter in Australien

    Vier Jahreszeiten an einem Tag, trifft die Beschreibung des Klimas in Australien am besten. Binnen Minuten kann sich das Wetter unerwartet ändern. Deshalb ist es sehr ratsam, stets auf alles vorbereitet zu sein.
    Hinzu kommt, dass Australien außerordentlich groß ist und durch verschiedene Klimazonen beeinflusst wird. Während zum Beispiel rund um Sydney von September bis November die beste Reisezeit ist, ist die beste Reisezeit für eine Tour durch das Outback von April bis Oktober.
    Bei falscher Ausrüstung kann dies als Camper durchaus anstrengend sein. Ausführliche Infos zum Thema: Beste Reisezeit Australien findest Du hier: AUSTRALIEN KLIMA UND REISEZEIT.
    In unserer Klimadatenbank kannst Du Dir ein ausführliches Bild über 2.400 Orte weltweit machen.

  • Tipp: Sparen bei der Anmietung

    Viele Mietstationen bieten Frühbucherrabatte oder Rabatte für Mehrfach- oder Langzeitmiete an.

  • Tipp: Einwegmiete

    Die meisten Stationen berechnen keine Einwegmieten. Prüfe dies dennoch, denn manchmal ist die kostenlose Einwegmiete an andere Bedingungen wie z.B. die Mietdauer geknüpft.

  • Tipps: Versicherung

    Beim Thema Versicherung beim Mietwagen scheiden sich die Geister. Die einen wollen umfassenden Versicherungsschutz und die anderen nehmen volles Risiko in Kauf.
    Grundsätzlich nicht versichern kannst Du Dich üblicherweise gegen Schäden bei fahrlässigem Verhalten (Alkohol, Drogeneinfluss), Wasserschäden, falsche Betankung, Verlust des Autoschlüssels, Schäden an der Inneneinrichtung, Markisenschäden, Schäden während des Fährtransports, Abschleppkosten, Fahren außerhalb der erlaubten Straßen.

  • Unbegrenzte Freikilometer

    Achte darauf, dass Du eine unbegrenzte Anzahl an Kilometern fahren kannst. Die Wege in Australien sind weit.

  • Miettage

    Grundsätzlich werden sowohl der erste als auch der letzte Miettag voll berechnet, meist unabhängig von der Uhrzeit der Anmietung bzw. Abgabe. Eventuell macht es Sinn, den ersten Tag bei Ankunft in einer Unterkunft zu verbringen.

  • Mindestmietdauer

    Oft gibt es eine bestimmte Mindestmietdauer von 5 Tagen.

  • Mindestalter

    Das Mindestalter für das Anmieten von einem Wagen oder Camper in Australien ist 21 Jahre. Manche Autovermietungen verlangen Aufpreise, wenn der Fahrer nicht mindestens 25 Jahre alt ist.

» Ausstattung des Campers bei Abholung

  • Camper-Ausstattung

    Zur Standard-Ausstattung der kleinsten Camper gehören meist:
    Campingtisch, 2 Campingstühle, Geschirr, Besteck, Töpfe, Pfanne, Gaskocher mit Ersatzkartusche, Wasserkocher, Heizlüfter, Schlafsäcke, Kopfkissen, (nach einer Bettdecke kannst Du fragen), Bettwäsche, Handtücher.

  • Welcome Package

    Ausrüstung für die erste Nacht mit Kaffee, Tee, Salz & Pfeffer, Zucker, Shampoo, Geschirrspülmittel, Schwamm.

  • Aufbewahrung von Hinterlassenschaften

    In den Mietstationen gibt es oft einen Aufbewahrungsort für Gegenstände die Deine Vormieter hinterlassen haben, an dem Du Dich kostenlos bedienen kannst. Beispielsweise Salz & Pfeffer, Kaffee, Waschmittel, Gaskartuschen etc. Hier kannst Du mit ein wenig Glück schon eine Grundausstattung zusammenbekommen.

Australien | Camping, Ausstattung des Hippie Campers. Karin steht vor unserem Camper und macht Sandwiches

Australien | Camping, Ausstattung des Hippie Campers

Australien | Camping im Outback, 4WD Cheapa Camper von Innen. Komfortables Vergnügen mit viel Platz, einem großen Bett, Kühlschrank und Küche

Australien | Camping im Outback, 4WD Cheapa Camper von Innen

» Tipps zur Ausrüstung

  • Zubehör

  • Apps

    • Camper Apps: WikiCamps (Android oder iOS) und Camper Mate (Android oder iOS) solltest Du auf jeden Fall herunterladen.
    • Offline Routenplanung: MAPS.ME (Android oder iOS).
    • Tankstellenverzeichnis: Fuel Map Australia (Android  oder iOS ).

» Welche Campingplätze gibt es in Australien?

Es gibt eine Vielzahl an Stellplätzen, von teuren Caravan Pars mit jeglichem Komfort bis hin zum einfachen Bush-Camping. In der Regel sind die meisten Plätze bei den genannten Camper Apps verzeichnet.

Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Caravan Parks

    Gebühren von ca. 20 – 50 AUD $ (ca. 13 – 33 €) pro Stellplatz je Nacht.
    Caravan Parks sind meist große Campingplätze mit jeglichem Komfort. Die bekanntesten sind BIG 4, Familyparks und Top Tourist Parks.
    Es gibt verschiedene Stellplätze mit und ohne Strom, für Zelte, manchmal auch kleine Bungalows. Die Nutzung der Ausstattung des Platzes ist inklusive: sanitäre Einrichtungen, Küche, Waschmaschine (Münzapparate), ein kleiner Laden mit Grundausstattung, manchmal auch mit Schwimmbad. Auch Entsorgungsstationen für Wohnmobile (dump stations) sind vorhanden. Die Regeln des jeweiligen Platzes sind zu beachten. Reservierung möglich, im Dezember | Januar empfehlenswert.
    Diese Plätze sind meistens sehr schön und trotzdem zentral gelegen, das Ambiente lässt aus unserer Sicht allerdings meistens etwas zu wünschen übrig. So steht man doch dicht gedrängt Wagen an Wagen, Privatsphäre gibt es wenig.

  2. Campingplätze

    Gebühren von ca. 13 – 20 AUD $ (ca. 8 – 13 €) pro Stellplatz je Nacht.
    Es gibt neben den großen Caravan Parks verschiedene kleinere Campingplätze, die ebenfalls sehr gut ausgestattet sind.
    Diese haben meist auch Stellplätze mit und ohne Strom, für Zelte, manchmal auch kleine Bungalows. Die Nutzung der Ausstattung des Platzes ist inklusive: sanitäre Einrichtungen, Küche, BBQ.
    Auch hier sind die Regeln des jeweiligen Platzes sind zu beachten.
    Meistens sind diese Stellplätze idyllisch in der Natur oder am Strand gelegen mit etwas mehr Privatsphäre als die großen Parks.

  3. Campingplätze in Nationalparks

    Gebühren von ca. 3 – 11 AUD $ (ca. 2 – 7 €) pro Person.
    Hier gilt Self Registration, sprich es gibt eine Box in der Du das Anmeldeformular findest. Dieses musst Du ausfüllen, zusammen mit der Gebühr in den Umschlag stecken und in die Box einwerfen. Den Beleg der Quittung legst Du hinter die Windschutzscheibe.
    Tipps:
    Es wird wirklich kontrolliert, deshalb solltest Du die Registrierung nicht vergessen.
    Meist gibt es auf diesen Campingplätzen zwar Toiletten, aber nicht immer Duschen. Ihre Lage ist häufig wunderschön in der Natur oder am Strand und der Abstand zum Nachbarn angemessen.
    Leider ist in manchen National Parks aufgrund Buschbrandgefahr offenes Feuer verboten. Und wenn es erlaubt ist, solltest Du Dein Feuerholz dabeihaben, weil ein Sammeln im Park verboten ist.

  4. Rest Areas

    Rest Areas gibt es aufgrund der Möglichkeit zu einer Pause bei langen Autofahrten, deshalb liegen diese oft an Highways in der Nähe von großen Tankstellen wie Caltex oder BP. Nicht unbedingt der schönste Ort, aber komfortabel mit Toiletten und meist auch heißer Dusche. Es gibt aber auch hier und da durchaus kostenlose Plätze in idyllischen Lagen.
    Für den schnellen Stopp zwischendurch und etwas Sparen beim Reisebudget ideal.
    Tipp: Halte gerade rund um große Städte, wo Campen meistens teuer ist, Ausschau nach Rest Areas.

  5. Camping im Outback

    Fernab der Zivilisation einen Platz zu finden ist nicht sehr schwer. Grundsätzlich kannst Du im Outback campen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, weil Du Dich auf privatem Farmland befindest. Halte die Augen offen, in der Regel sollte hier allerdings nichts passieren.
    Tipp:
    Niemals in ausgetrockneten Flussbetten abstellen, hundert Kilometer entfernte Regenfälle können zur raschen Überflutung führen. 
    Müll ist selbstverständlich restlos zu entsorgen. Sei außerdem achtsam mit offenem Feuer bei ausgetrockneter Landschaft.
    Auch im Outback gibt es National Parks, die allerdings mit Selbstregistrierung gebührenpflichtig ab 5 AUD $ (ca. 3 €) pro Person sind.

Australien | Camping, Romantik zum Sonnenaufgang. Panoramablick auf das Meerund unser Hippie Camper beim Campen. in Queensland

Australien | Camping, Romantik zum Sonnenaufgang

Australien | Camping, flexibel an den schönsten Orten. Nahaufnahme unseres Hippie Campers mit dem Ozean und Karin im Campingstuhl die das Panorama genießt

Australien | Camping, flexibel an den schönsten Orten

Australien | Camping im Outback. Panorama in der Nähe des Kings Canyon im 4WD Offroad Cheapa Camper

Australien | Camping im Outback. Panorama in der Nähe des Kings Canyon im 4WD Offroad Cheapa Camper

» Ist „wild camping“ bzw. Freedom Camping erlaubt?

„Wildes Campen“ ist möglich, es ist allerdings ein Irrtum anzunehmen, dass man in Australien überall einfach wild campen kann. Ganz im Gegenteil – die wirklich kostenlosen schönen Campingspots sind ziemlich rar, außer im Outback.

Im Grunde ist „wild Camping“ überall erlaubt, wo es nicht durch entsprechende Schilder verboten ist.

Wer glaubt, es gäbe keine Kontrollen irrt. In jeder Region sind Ranger in ihrem Zuständigkeitsbereich unterwegs und kontrollieren! Meistens spätabends und frühmorgens. „No Camping“-Schilder solltest Du zwingend beachten.

Tipps

Sollte es doch passieren, dass ein Ranger frühmorgens an Deiner Scheibe klopft, kommst Du mit Freundlichkeit und der Ausrede, dass Du zu müde zum Weiterfahren warst meist weiter, als mit einer Agro-Haltung. Meistens bleibt es bei einer Verwarnung. Wir haben allerdings auch von teilweise sehr hohen Strafen gehört. Entscheide selbst, ob Du das Risiko eingehst.

Die besten Chancen einen kostenlosen Campingplatz zu finden hast Du, wenn Du folgende Tipps im Kopf hast:

  • Im Outback ist das kein Problem.
  • Rund um große Städte und Touristen-Hotspots wird´s schwierig. Überlege Dir auf eine Rest Area auszuweichen.
  • Frag in den Touristeninformationen nach kostenlosen Camping-Möglichkeiten.
  • Frag Anwohner – diese geben gerne Tipps oder bieten ihr eigenes Stück Land.

Australien | Camping, Verwarnung wegen "wild camping" in verbotener Region. Strafzettel als Verwarnung mit einer 227 $ Strafe pro Person

Australien | Camping, Verwarnung wegen „wild camping“ in verbotener Region

Australien | Camping im Outback, wild Camping erlaubt

Australien | Camping im Outback, wild Camping erlaubt

» Welche Tipps solltest Du sonst noch haben

  • Temporäre Streckensperrungen

    Es gibt Straßen und Regionen die in Australien temporär gesperrt werden. Gerade im Norden können zwischen November und Februar aufgrund der Regenmengen einige Straßen unbefahrbar und deshalb offiziell gesperrt sein.
    Auch im Outback kann es passieren, dass Strecken temporär gesperrt sind. Unbedingt vorher informieren. Am besten bei Abholung des Campers.

  • Routen- und Kilometerplanung

    Die Entfernungen in Australien werden nicht selten unterschätzt. Das kommt meistens daher, weil der meist vierspurige Highway kilometerweit von der Küste (zum Beispiel auf der Strecke zwischen Sydney und Cairns) entfernt ist einige Mehrkilometer, um zu den wichtigsten Spots zu gelangen sind deshalb unumgänglich.

  • Beispiele für Distanzen

    Die kürzeste Strecke über den Pacific Highway zwischen Sydney und Brisbane beträgt „nur“ ca. 950 km“. Will man interessante Orte auf der Strecke besichtigen werden es schnell 1500 km.
    Genauso im Outback: die Strecke zwischen Adelaide und Alice Springs über den Stuart Highway sind ca. 1.500 km, doch kein Mensch fährt ins Outback um dem Highway zu folgen.

  • Mautgebühren | Toll Roads

    Auf einigen Straßen gibt es Mautgebühren. Die Bezahlung bzw. Registrierung erfolgt Online oder per SMS. Die meisten Mietstationen bieten den Kauf eines Pakets an. Informiere Dich bei Übernahme Deines Campers.

  • Linksverkehr

    In Australien herrscht Linksverkehr, die Umstellung auf die andere Straßenseite erfordert am Anfang durchaus erhöhte Konzentration. Mache regelmäßige Pausen, gerade wenn Du noch einen Jetlag hast.

  • Öffnungszeiten der Mietstationen

    In der Regel sind die meisten Mietstationen von ca. 8.00 Uhr bis 16.30 / 17.00 Uhr. Rechne bei der Übernahme etwas Zeit ein und bedenke, dass Du Dir noch einen Campingplatz suchen und Dein neues zu Hause auch erst mal einrichten musst.
    Am 25.12., 1.1. und 26. 1. (Australia Day) haben die Mietstationen geschlossen.

  • Führerschein

    Der Besitz eines gültigen nationalen Führerscheins ist Pflicht. Ein Führerschein auf Probe wird nicht akzeptiert.
    Grundsätzlich muss der Führerschein eine englische Übersetzung enthalten, ansonsten ist ein internationaler Führerschein Pflicht.

  • Verkehrsdelikte

    Die Strafen in Australien für beispielsweise zu schnelles Fahren ab 100 AUD $ (ca. 65 €) sind extrem hoch. Dazu kommen pauschale Bearbeitungsgebühren der Mietstation je nach gemieteten Modell ab 50 AUD $ (ca. 33 €).

  • Parkgebühren

    Die Gebühren in Städten wie Sydney oder Melbourne sind hoch. Eine Stunde kostet zwischen 5 – 8 AUD $ (ca. 2 – 5 €), abgesehen davon ist es mit diesen riesen Kisten nicht gerade einfach einen Parkplatz zu finden.

  • Benzin

    Auch die Benzinkosten sind nicht zu unterschätzen. Das Benzin in Australien ist grundsätzlich zwar billiger als in Deutschland mit durchschnittlich 0,75 Euro | Liter, aufgrund der Distanzen wirst Du aber mehr Benzin brauchen, als Du annimmst. Die Preise in entlegenen Regionen, wie dem Outback, sind übrigens erheblich höher.

  • Reservekanister

    Gerade wegen der langen Distanzen solltest Du immer einen Reservekanister dabeihaben, besonders im Outback. Auch, wenn es zahlreiche Tankstellen (auch im Outback) gibt.

    Australien | Camping im Outback, ein Benzin-Reserve-Kanister schadet nie. Henning füllt unseren Camper mit Benzin aus einem roten Kanister inmitten der Offroad-Straße auf dem Odanatta Track

    Australien | Camping im Outback, ein Benzin-Reserve-Kanister schadet nie

  • Roadtrains & Wildtiere

    Beim Fahren auf den Highways ist erhöhte Achtung geboten. Über 50 m lange Roadtrains und zahlreiche Wildtiere, die die Straßenseite kreuzen, sind keine Seltenheit.

  • Wasservorrat | Verpflegung.

    Für den Notfall solltest Du immer ausreichend Wasser und ein paar kleine Snacks dabeihaben.

  • Wifi

    findest Du in Supermärkten wie Coles oder Woolworth, in Shopping Malls, bei Target, McDonalds, Burger King, aber auch in den Touristeninformationen und öffentlichen Bibliotheken.

  • Strom

    Steckdosen zum Laden Deiner technischen Geräte findest Du in Bibliotheken oder natürlich in Cafés und Restaurants.

  • Duschen & Toiletten

    Es gibt vereinzelte Duschmöglichkeiten & Toiletten, die Du in den Camper-Apps findest. Alternativ kannst Du bei den Campingplätzen fragen und in öffentliche Bäder gehen. Frage nach Sonderpreisen bei ausschließlicher Benutzung der Dusche. Auch an manchen Rest Areas findest Du Duschgelegenheiten.

    Australien | Camping, kostenlose kalte Dusche am Strand

    Australien | Camping, kostenlose kalte Dusche am Strand

    Australien | Camping, öffentliche Toilette

    Australien | Camping, öffentliche Toilette

  • Schuhpulver

    Kaufe Dir Schuhpulver, damit Deine Turnschuhe und Socken auch bei der größten Anstrengung frisch bleiben J.
    Einfach alle paar Tage in den Schuh streuen und guter Geruch ist garantiert.

  • AUSTRALIEN INSIDER TIPPS

    Noch mehr Tipps und Infos über Australien kannst Du hier nachlesen: AUSTRALIEN INSIDER TIPPS.

» Eigene Erfahrung im Camper in Australien

Insgesamt reisten wir Mitte September | Oktober sieben Wochen und Dezember | Januar vier Wochen durch Australien.

Unsere grobe Route

Von Cairns über Brisbane, Sydney bis Melbourne und von Adelaide bis Alice Springs.

Camper

45 Tage verbrachten wir insgesamt mit Camping in Australien. Davon waren wir 30 Tage im Hippie Camper mit Namen Christina unterwegs, fuhren insgesamt 5.560 km von Cairns bis nach Melbourne.
Für die Strecke von Adelaide nach Alice Springs tauschten wir unseren Hippie gegen einen 4WD Camper, unseren „Hilux“, mit dem wir 2.900 km durchs australische Outback cruisten.

Australien | Camping, Hippie Campervan. Nahaufnahme unseres Campers

Australien | Camping, Hippie Campervan

Australien | Camping im Outback im 4WD Cheapa Camper. Nahaufnahme unseres Campers mit Henning auf dem Beifahrersitz

Australien | Camping im Outback im 4WD Cheapa Camper

Erlebnisse Erfahrungen

Die Erfahrung des Campens eröffnete uns eine ganz neue Seite an uns. Trotz all der wirklich sensationellen Erlebnisse und Freiheit die einem das Leben im Campervan beschert, war es immer wieder notwendig das ein oder andere Mal über seinen eigenen Schatten zu springen. Wenn ich da an diverse kalte Duschen bei Tagestemperaturen um die 10 Grad, frierende Nächte bei einstelligen Temperaturen und starken Regenfällen oder trockene Hitze und anhängliche Fliegen und Bienenschwärme im Outback denke, verlangte uns dies vor Ort schon sehr viel Durchhaltevermögen und frohen Mut ab.
Mittlerweile würde ich mir jeden einzelnen Tag, den ich genervt und unterkühlt aus dem Fenster unseres Hippies an nicht so schönen Tagen oder bei teilweise orkanartigen Windböen geschaut habe zurückwünschen, nur um wieder Camper zu sein.

» Empfehlungen

  • Camper

    Wenn Du auf den Komfort eines Hitop Campers verzichten kannst, kannst Du in Australien auch im kleinsten Camper Deinen Spaß haben.
    Im Outback solltest Du Dir überlegen, ob Du auf den Aufpreis eines 4WD Campers verzichten willst. Es ist grundsätzlich möglich, dass Outback ohne Allradfahrzeug zu entdecken. Die Freiheit des Offroad-Fahrspaßes und die abgelegenen Plätze erlebst Du dann natürlich nicht. Mal abgesehen von den wirklich komfortablen 4WD Campern.

  • Erster Stopp

    Dein erster Stopp mit Camper sollte praktischer Weise der Supermarkt sein, je nachdem wo Du in Dein Abenteuer startest. Auf dem Parkplatz, kannst Du in Ruhe die Karre nochmal inspizieren und Dich vertraut machen. Checke dabei gleich welche Verstaumöglichkeiten es gibt und wie groß der Kühl- bzw. Gefrierschrank ist. Und dann viel Spaß beim ersten Einkaufserlebnis in Australien!

Fazit

Im Camper durch Australien ist definitiv die coolste, unabhängigste, flexibelste und spontanste Art und Weise auch versteckte Orte abseits der klassischen Touristenrouten kennen zu lernen.

 

» Impressionen

Australien | Camping im Outback. Panorama beim Offroad -Fahren im 4WD Cheapa Camper

Australien | Camping im Outback. Panorama beim Offroad -Fahren im 4WD Cheapa Camper

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Von |2017-11-21T15:03:18+00:001. April 2017|Australien, Ozeanien, REISEBERICHTE|

Autor:

Hi, ich bin Karin. Auf Reisen fühle ich mich wie ein anderer Mensch, weil es für mich das Größte ist neue interessante Orte zu entdecken und fremde Kulturen kennenzulernen. Meine Erfahrungen, Tipps und Gedanken möchte ich mit Dir teilen.

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