|||Brasilien Krankheiten & Sicherheit
Brasilien Krankheiten & Sicherheit2018-08-11T06:05:30+00:00

BRASILIEN KRANKHEITEN & SICHERHEIT

Brasilien ist mit hohen Kriminalitätsraten kein durchweg sicheres Reiseland, mit Achtsamkeit und Vorbereitung kannst Du vielen Gefahrenquellen aus dem Weg gehen.

Informiere Dich unbedingt vor und während jeder Reise beim Auswärtigen Amt über die tagesaktuelle Situation. [Stand 11.08.2018]:

Hinweis:
Bei diesen Inhalten handelt es sich um eine Zusammenfassung von Inhalten, die wir im Vorfeld einer Reise für uns selbst so recherchieren würden, gepaart mit unserer eigenen Erfahrung im Reiseland. Diese Auswahl der dargestellten Informationen ist weder abschließend noch tagesaktuell. Einen Auszug der von uns regelmäßig verwendeten in- und ausländischen Quellen findest Du am Ende dieser Seite.
Unsere Inhalte ersetzen keinen ärztlichen Rat oder Hinweise und Reisewarnungen zuständiger Behörden. Vielmehr sollen sie Anstoß geben, bei Reiseplanungen frühzeitig einen Arzt mit einzubeziehen und Dich über die tagesaktuelle Sicherheitslage sowie Visa-Bestimmungen im Reiseland an offizieller Stelle, wie dem Auswärtigen Amt, zu informieren
Weitere Hinweise findest Du in unseren Nutzungsbedingungen.

» Sicherheitsrisiken & Tipps zur Vorbeugung.
» Gesundheitsrisiken | Krankheiten & Tipps zur Vorbeugung.
» Malaria in Brasilien | Risiko und Vorbeugung.
» Empfohlener Impfschutz des Centrums für Reisemedizin.
» Medizinische Versorgung in Brasilien.

» Sicherheitsrisiken & Tipps zur Vorbeugung

Die wichtigsten Informationen zu landesweiten und regionalen Sicherheitsrisiken findest Du in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Braslilien beim Auswärtigen Amt.

Zum Thema Reisesicherheit lies auch unseren Beitrag: » Die typischen Tricks und Tipps, wie Du nicht Opfer eines Verbrechens wirst.

» Gesundheitsrisiken | Krankheiten & Tipps zur Vorbeugung

KrankheitBeschreibung & RisikoTipps
Impfungen
Lass Dich vor Reisen nach Brasilien frühzeitig von einem Arzt, besser noch Reisemediziner, individuell beraten.
Über die in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen hinaus findest Du hier landesspezifische Impfempfehlungen des Centrums für Reisemedizin: Empfohlener Impfschutz Brasilien.
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Gelbfieber
Es gibt zahlreiche Endemiegebiete. Genauere Informationen in der Impfempfehlungen des Centrums für Reisemedizin: Empfohlener Impfschutz Brasilien.
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Durchfall
Hohes Risiko aufgrund verunreinigten Leitungswassers und Nahrungsmitteln.
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Dengue
Ganzjähriges, landesweites, hohes Risiko vermehrt zu Regenzeiten.
  • Mückenschutz beachten.
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Malaria
Ganzjähriges Risiko: Ausführliche Informationen zum Malaria-Risiko in Brasilien.
  • Mückenschutz beachten.
  • Ärztliche Beratung hinsichtlich Möglichkeiten zur Malaria-Prophylaxe wahrnehmen.
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Chikungunya
Ganzjähriges Risiko vermehrt zu Regenzeiten.
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Zika
In Brasilien besteht das generelle Risiko einer Zika-Übertragung (WHO-Kategorie 2).
  • Mückenschutz beachten.
  • Schwangere und Frauen die es werden wollen sollten unbedingt hinsichtlich des Risikos einer Reise vorher ihren Arzt konsultieren.
  • Alle Reisenden sollten sich das Merkblatt Zika vom Auswärtigem Amt durchlesen.
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Leishmaniose
Ganzjähriges landesweites Risiko, vermehrt im Nordosten.
  • Mückenschutz beachten.
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Chagas-Krankheit
Risiko vor allem in Armenvierteln und ländlichen Gebieten.
  • Meiden von Übernachtungen in Lehmhütten und im Freien.
  • Insektenschutz gegen übertragende Raubwanze.
  • Körperhygiene beachten.
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Bilharziose
Geringes, landesweites Risiko in unterschiedlichen Landesteilen, u.a. dem Amazonasgebiet.
  • Meiden von Süßwasserkontakt.
Filariosen
Landesweites Risiko.
  • Mückenschutz beachten.
  • Körperhygiene beachten.
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Tollwut
Landesweites Risiko.
  • Meiden von Tierkontakten, auch Fledermäusen.
  • Impfberatung wahrnehmen.
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Rocky Mountain Spotted Fever
Regionales Risiko im Bundesstaat Sao Paulo.
  • Zeckenschutz beachten.
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HIV
Weltweites Risiko.
  • Keinen ungeschützten Sex.
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» Malaria in Brasilien | Risiko und Vorbeugung

Risiko: ganzjährig

Die Malaria ist in Brasilien weitgehend auf die Amazonasregion beschränkt. Das Übertragungsrisiko ist regional unterschiedlich, am höchsten ist es in den dortigen Flusstälern, im Regenwald sowie in den Bergbau-, Holzabbau- und neueren Siedlungsgebieten unterhalb 900 m während und nach der Regenzeit:

  • Hohes Risiko (jährliche Inzidenzen durchschnittlich > 50 auf 1000) im N von Roraima und Amapá sowie in entlegenen Gebieten im N und W von Amazonas (nicht Manaus).
  • Mittleres Risiko (jährliche Inzidenzen durchschnittlich 10-49 auf 1000) in den nordwestlichen Teilen von Amazonas.
  • Geringes Risiko (jährliche Inzidenzen durchschnittlich < 10 auf 1000) nach S und SO anschließend mit den Bundesstaaten Acre und Rondonia sowie Teilen von Roramaia, Amapá, Amazonas, Pará und in Mato Grosso.
  • Die Städte der Amazonasregion (z. B. Boa Vista, Cruzeiro do Sul, Macapá, Manaus, Maraba, Porto Velho, Rio Branco, Santarem) sind malariafrei, in den Aussenbezirken kann es gelegentlich zu Fällen kommen.
  • Außerhalb der Amazonasregion besteht lediglich in den angrenzenden ländlichen Gebieten herdförmig ein sehr geringes Risiko, das nach Osten ausläuft.
  • Als malariafrei gelten die Staaten im Süden, an der Ostküste sowie der Distrito Federal mit der Hauptstadt Brasilia.

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte).
  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.
  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
  • Schlafen unter dem Moskitonetz*ad (vor allem in Hochrisikogebieten).

Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

© Inhalte Malaria: Centrum für Reisemedizin 2018.

» Empfohlener Impfschutz des Centrums für Reisemedizin

Allgemein zu empfehlender Impfschutz überprüfen, ggf. ergänzen bzw. auffrischen.

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen:

» Impfschutz bei Reisebedingung 1

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich.
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    in endemische Gebiete. Dazu gehören folgende Bundesstaaten mit ihrem gesamten Territorium: Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondonia, Roraima, Tocantins, Minas Gerais, Distrito Federal, Espirito Santo (außer Stadtgebiet Vitoria); Bundesstaaten mit bestimmten Teilen ihres Territoriums: Piaui, Bahia, Sao Paulo (nicht Stadt Sao Paulo), Paraná (mit dem Iguazú NP), Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Rio de Janeiro (Grenzgebiet zu Minas Gerais und Espirito Santo im Norden).
  • Hepatitis B – bei Langzeitaufenthalten oder engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
  • Tollwut – bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren.
  • Cholera – Schutz gegen Reisediarrhoe (ETEC).
  • Typhus
  • Meningokokken, Serotypen A, C, W135, Y – bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.

» Impfschutz bei Reisebedingung 2

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards).
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    in endemische Gebiete. Dazu gehören folgende Bundesstaaten mit ihrem gesamten Territorium: Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondonia, Roraima, Tocantins, Minas Gerais, Distrito Federal, Espirito Santo (außer Stadtgebiet Vitoria); Bundesstaaten mit bestimmten Teilen ihres Territoriums: Piaui, Bahia, Sao Paulo (nicht Stadt Sao Paulo), Paraná (mit dem Iguazú NP), Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Rio de Janeiro (Grenzgebiet zu Minas Gerais und Espirito Santo im Norden).
  • Hepatitis B – bei Langzeitaufenthalten oder engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
  • Tollwut – bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren.
  • Cholera – Schutz gegen Reisediarrhoe (ETEC).

» Impfschutz bei Reisebedingung 3

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards).
  • Allgemein zu empfehlender Impfschutz.
  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
    in endemische Gebiete. Dazu gehören folgende Bundesstaaten mit ihrem gesamten Territorium: Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondonia, Roraima, Tocantins, Minas Gerais, Distrito Federal, Espirito Santo (außer Stadtgebiet Vitoria); Bundesstaaten mit bestimmten Teilen ihres Territoriums: Piaui, Bahia, Sao Paulo (nicht Stadt Sao Paulo), Paraná (mit dem Iguazú NP), Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Rio de Janeiro (Grenzgebiet zu Minas Gerais und Espirito Santo im Norden).
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.
Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik „Kostenerstattung“ (www.crm.de/krankenkassen).
Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).
© Inhalte empfohlener Impfschutz: Centrum für Reisemedizin 2018.

» Medizinische Versorgung in Brasilien

Die medizinische Versorgung in Rio de Janeiro, Salvador und Sao Paulo ist auf sehr hohem Niveau, in Ballungsgebieten ausreichend, in eher ländlichen und abgelegenen Gebieten nicht von ausreichender Qualität.

Lass Dich von einem Arzt oder besser Reisemediziner im Vorfeld der Reise über notwendige Impfungen und weitere Vorbereitungen beraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich des Notfallrücktransportes wird ausdrücklich empfohlen. Auch einer gut vorbereiteten Reiseapotheke kommt für Brasilien-Reisende je nach Reiseprofil eine hohe Bedeutung zu.

Ausführliche Informationen kannst Du hier lesen: Reisekrankenversicherung | Der ultimative Guide für Urlaubs- und Langzeitreisen.

Hier kannst Du direkt Deine Reisekrankenversicherung abschließen:

» Bei Reisen bis zu 8 Wochen – Abschluss einer normalen Auslandsreisekrankenversicherung
Unsere Empfehlung: ERGO Direkt *ad.

» Bei Reisen bis zu 1 Jahr oder länger – Abschluss einer Langzeitauslandskrankenversicherung
Unsere Empfehlung: HanseMerkur
*ad.

Aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amts beachten.

Quellen u.a.:
Auswärtiges Amt (Deutschland), Centrum für Reisemedizin (Deutschland), Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (Österreich), Department of Foreign Affairs and Trade (Australien), U.S. State Department (USA), Centers for Disease Control and Prevention (USA), Foreign & Commonwealth Office (UK), Travel Health Pro (UK), European Centre for Disease Prevention and Control (EU), HealthMapProMED-mail.
Hinweis: Die verwendeten Quellen stehen in keiner Verbindung oder Partnerschaft zum FLASHPACKER TRAVELGUIDE.

Hinweis: [*ad]
Im FLASHPACKER TRAVELGUIDE verwenden wir sog. Affiliate-Links (Werbelinks), die auf die Angebote externer Webseiten (z.B. Amazon) führen. Wenn Du diesen Links folgst und ein Produkt beim jeweiligen Anbieter erwirbst, hilfst Du uns sehr ohne dadurch einen Nachteil zu haben. Für Dich bleibt der Preis durch die Weiterleitung unverändert. Für uns steckt allerdings ein kleiner Vermittler-Bonus dahinter, der es uns weiterhin ermöglicht, Dich als umfassende Quelle mit Tipps und Infos zu Klimadaten, Stromadaptern, Sicherheit, Gesundheit, Highlights & Sehenswürdigkeiten, aber auch zum Lebensgefühl eines jeweiligen Landes zu inspirieren. Alle Affiliate-Links sind in unserem Reiseguide durch ein [*ad] gekennzeichnet. Wir empfehlen oder bewerten grundsätzlich nur Produkte, die wir selbst verwenden oder verwendet haben. Unsere Produkttests erfolgen stets unabhängig ohne Hersteller- oder Verkäuferunterstützung oder -vorgaben. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, weisen wir Euch entsprechend darauf hin.

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